Singapur – Lombok – Gili

Singapur – Lombok – Gili

Kuta Beach Lombok
Kuta Beach Lombok

Singapur – Lombok – Gili Meno und zurück.

Fast 4 Wochen Urlaub, ohne etwas vermissen zu müssen für wirklich sehr kleines Geld. Wenn man über drei Wochen unterwegs ist erübrigt sich das shoppen aber auch, weil man ohnehin nicht viel mit bekommt. Wir haben alle Flüge selbst zusammen gestellt mit Seiten wie z.B Kayak.de . Wir haben das erste mal vor Reiseantritt nichts vorher gebucht, außer in Singapur und auf Bali die ersten Nächte.

  • Hamburg – Frankfurt= Zug da im Ticket inbegriffen
  • Frankfurt – Singapur= Singapur Airlines (Malaysia Airlines)? 3 Tage Aufenthalt
  • Singapur-Bali = 2 Tage Aufenthalt
  • Bali-Lombok= Lionair 15€ pro Person und direkt am Flughafen gebucht. Einmal rum gefahren in 7 Tagen
  • Lombok- Gili Meno= mit dem Boot der Einheimischen ca. 8€ pro Person und Fahrt inkl. Todesangst 11 Tage Aufenthalt.

Singapur:

WOW - war das erste was wir dachten als wir mit der Bahn in Singapur ankamen. Total unerwartet, einfach alles.

Dafür ist Singapur perfekt:

Natur & Stadt erleben, Essen gehen, Architektur anschauen, Sehenswürdigkeiten ansehen, einfach zur Durchreise, Ideale Reisedauer 4 Tage – und unbedingt mit Wunsch auf Wiederholung!

Dies wird ein langer Eintrag werden durch unsere vielen Abendteuer, aber wir werden uns versuchen auf den informativen Teil zu beschränken und nicht zu sehr abzudriften. Wir sind im September los geflogen. Also weg von der Hauptreisezeit und den vielen Touris. Wir haben am allerliebsten den Strand ganz für uns, oder mit Einheimischen. Wir hatten nun eine wirklich lange Reise vor uns. Wir sagen immer, der Weg ist das Ziel und das hat sich auch mal wieder bestätigt. Wenn wir mit offenen Augen und schon gespannter Stimmung auch Zwischenlandungen als Abendteuer angesehen, ist der Urlaub vom Anfang bis zum Ende zu genießen. Uns war nach unserer Recherche gleich klar, dass wir in Singapur nicht nur eine Nacht bleiben wollten.

Wir haben unser Hotel Porzellane in Chinatown schon vorab gebucht und uns wegen des Preises jetzt ca. 90€ die Nacht und den tollen Bewertungen für das Hotel entschieden. Was uns sofort aufgefallen ist und was wir noch nicht kannten war, dass die Zimmer wirklich winzig waren. Und Singapur die wohl sauberste Stadt der Welt sein wird (was wahrscheinlich auch daran iiegt, dass man für Kaugummi auf der Straße 3000€ Strafe zahlt) In einigen Hotelzimmern war der Platz zwischen Bett und WC 1m x 50 cm. Und die WC Tür war transparent. Nicht unbedingt ein Muss finde ich. Wir konnten das Zimmer aber problemlos tauschen und hatten dann eins mit Milchglas zwischen dem Bett und der Toilette. Traumhaft. Die Lage des Hotels ist auf jeden Fall traumhaft, es könnte allerdings mal eine Generalüberholung gebrauchen. Durch den wenigen Platz hat die ei oder andere Wand schon mal was abbekommen, uns hat das aber gar nicht gestört. Für die Sauberkeit würden wir 2,5 Sterne geben. Essen kann man ganz wunderbar überall um das Hotel herum und es ist auch wirklich alles Fußläufig erreichbar.

Eins können wir mit großer Überzeugung sage, Singapur ist traumhaft und war für uns total unerwartet sehr positiv und überraschend. Wir hatten nach den drei Tagen das Gefühl schon sehr viel tolles erlebt zu haben. Singapur ist keine ganz günstige Stadt wenn es um Übernachtungen geht, aber der Rest ist absolut bezahlbar. Wir haben pro Tag und pro Person ca. 20€ ausgegeben mit Eis und drei Mahlzeiten.

Ich als altes Dorfkind war sehr begeistert von den kleinen Gekkos und Pflanzen denen man in der Stadt begegnet ist. Wir haben uns in diesem Urlaub die Frangipanibäume zu unseren Lieblingsblumen erklärt. So tolle Farben und die duften Wahnsinn!!!!!

Unsere Highlights waren auf jeden Fall klassisch das Marina Bay mit dem abgefahrenen Park davor. Aber wir wären ja nicht wir, wenn wir nicht wir wären. Manchmal sind kleine Tricks unabdingbar. Ein kleines Bisschen Mut und in die Menge hinter der Touristen Absperrung winken, als säßen da ein paar Freunde. Das Badetuch lässig über den Arm gehängt und einen genervten Gesichtsausdruck aufsetzen als hätte man am ersten Tag die Bändchen vergessen und schon planscht man in dem coolsten Pool der Welt, ohne auch nur einen Cent bezahlt zu haben.

Total schön in Erinnerung geblieben ist uns die Teezeremonie im Tea Chepte, in dem selbst schon die Queen Tee getrunken hat. Beweisfotos hängen dort an der Wand. Das war wirklich sehr interessant und intim, da man gemütlich auf dem Boden gesessen hat und wir nur für uns waren. Die Gebäckspezialitäten waren sehr lecker, man bekommt aber auch verrückte Dinge serviert wenn man möchte, wir hatten uns für schwarze Eier entschieden. Aber auch die waren super lecker. 

Was auf dieser Reise absolut nicht fehlen durfte, war ein großes Tuch welches man sich immer mal schnell über werfen konnte. In Singapur gibt es viele hübsche Tempel die man auch von innen bewundern kann, da ist so ein Tuch sehr praktisch. Alles in der Stadt ist super gut mit Bahn und Busen erreichbar. Was total verrückt, aber auch ein wenig unheimlich war zumindest für mich als blonde Frau war little India. Es waren wirklich überall männliche Inder. Das war echt abgefahren so gar keine Frauen auf der Straße zu sehen. Es gab überall tolles Essen und wirklich sehr hübschen Schmuck. Hätten wir vorher gewusst wie unsere weitere Kulinarische Reise verlaufen würde, hätten wir in Singapur noch mal extra zugeschlagen :)

Am zweiten Tag haben wir uns für ein wenig Natur entschieden und sind ein wenig aus der Großstadt raus gefahrenen den National Orchid Garden. Das war wirklich sehr romantisch und auch bei schwülem Wetter und Regen total zu empfehlen. Kleine Gartenlauben und unfassbar viele Sorten an Blumen, überwiegend natürlich Orchideen. Man kann Kois und Schildkröten füttern die in den Seen in Park umher schwimmen.

An Sehenswürdigkeiten haben wir natürlich auch alles mit genommen was ging in den ersten drei Tagen unseres Urlaubs. So ein wenig Kultur musste dann doch sein. Singapur ist aber so unterschiedlich zu Deutschland, dass man auch einfach die ganze Zeit nur bummeln gehen kann, weil es einfach überall neues und kurioses zu sehen und zu essen gibt. Was wir total lecker fanden war das eingelegte Fleisch mit seiner hellroten Farbe. Sollte Schweinefleisch sein, schmeckt aber so außergewöhnlich lecker und unbekannt, dass es auch von einer neuen Spezies kommen könnte. Informiert euch vor eurer Reise nach Singapur unbedingt, ob es grade feste in der Stadt gibt. Die Stadt wird dann sehr schön geschmückt und hängen Lampions  in allen erdenklichen Farben.

Noch mal in kurz Singapur:

Übernachtung: China Town – Porcelain Hotel

Must see:

Tee Zeremonie

Marina Bay

National Orchid garden

Merlion Wasserspeier

Bali:

am dritten Tag gibt es Abend los nach Bali. Wir waren wirklich gespannt auf die Reisterassen und die tollen Strände die Mr. google alle immer zeigt. Bali war für uns von Anfang an nur als Zwischenstopp nach Lombok geplant, daher können wir nur unsere ersten Eindrucke mit euch teilen. Unsere Unterkunft war wirklich sehr schön, die Lage ok aber eben nicht das richtige Bali, dass ihr von ,,eat, spray, love'' kennt. Die erste Nacht war total abgefahren wegen der ganzen Tierlaute die in unser Häuschen drangen. Traumhaft und wirklich verrückt. Am Anfang kann man das ja immer gar nicht einordnen. Als wir wieder zu hause waren, haben wir uns erst einmal 50 Heimchen aus der Zoohandlung mit gebracht. Die haben einen Käfig bekommen, mit nem kleinen Haus und machen seit dem zu Hause jeden Tag Bali Einschlafmusik. So viel Spaß für so wenig Geld :)  Wir hatten einen Tag Aufenthalt in unserer Unterkunft mit insgesamt 6 Wohnungen. Es waren immer zwei Parteien in einem Haus. Die Anlage war für einen Zwischenstopp super, für länger wären wir aber woanders untergekommen. Das Hotel hieß Dewani Villa Resort in Kerobokan in der Nähe von Seminyak.

Wir wurden mit den leckersten Banana Pancakes mit Honig geweckt, die man sich nur vorstellen kann. Wenn wir Lust auf Erinnerungen an diesen Urlaub haben, machen wir uns einfach ein richtiges Indonesisches Frühstück. Am ersten Tag sind wir morgens direkt los gedüst und haben versucht irgendwie an einen schönen Strand zu kommen. Ihr solltet immer unbedingt ein Taxi mit Taxameter nehmen wenn ihr in Indonesien seid. Die heißen auf Bali und Lombok blue bird ,dann werdet ihr nicht übers Ohr gehauen. Die sind natürlich blau und ihr erkennt sie schon von weitem.

Wir fanden einen wirklich leeren Strand und machten gleich wie immer wieder den Fehler, richtig schön braun werden zu wollen und uns nicht einzucremen. Lasst das, tut es einfach niemals, es versaut euch den zweiten und dritten Tag in jedem Fall. Nach einem ausgiebigen Bad in Sonne und Wasser, sind wir zu Fuß einfach los marschiert. Es gab dort keine Taxen  und wir sollten mal ein Bisschen unsere Umgebung erkunden. Viele Menschen, viele Motorrollern viele Unfälle haben wir gesehen. Sobald man im Herzen der Stadt war, war es wahnsinnig laut und wuselig. Zum beobachten war es total spannend. Ihr solltet unbedingt sehr sicher fahren können, wenn ihr euch dort traut zu fahren.

In den Gebieten wo viele einheimische leben wird schnell klar, dass die Armut hier sehr groß ist. Viele Familien leben nicht selten mit der ganzen Familie in einem Raum und leben vom nötigsten. Wir fanden die Menschen hier, sehr viel gelöster und glücklicher als in Tanzania. Wir glauben, dass es auch ein wenig an der Selbstständigkeit und Selbstversorgung liegt die hier möglich ist. In Tansania waren die Menschen immer abhängig wodurch die Korruption sehr groß war. Viele Menschen leben von der Landwirtschaft und vor allem hier natürlich von Tourismus. Es ist auf Bali vieles sehr auf den europäischen Standard ausgerichtet und angepasst. Kurzum, wir haben nicht viel gesehen, können Bali somit nicht gut einschätzen. Es gibt mit sehr großer Sicherheit traumhafte Ecken, aber die sind eben selten und müssen auch gefunden werden. Unterkünfte gibt es viele auf Bali, da würden wir uns in jedem Fall immer nach den Bewertungen die online zu finden sind richten. Sucht euch eine von den vielen kleinen süßen Lodges mit traumhafter Aussicht die nicht total überfüllt sind. Auf Bali können wir euch in jedem Fall Airbnb empfehlen, oder einfach auf eigene Faust los und spontan entscheiden wo man bleibt. Die Auswahl ist riesig und ihr braucht definitiv keine Angst haben nichts zu finden. Vor buchen würden wir hier immer nur für die ersten beiden Tage.

 

Lombok:

ich würde uns nicht als pingelig bezeichnen und mit den gegebenen Gegebenheiten als eigentlich immer als zufrieden bezeichnen. Daher war Lombok einfach traumhaft und sehr abwechslungsreich. Wenn ich meinen Mädels aber von unseren Unterkünften und auch den Essensmöglichkeiten erzähle sagen die immer – klingt total toll alles aber für mich ist das nichts. Wir haben unseren Flug nach Lombok direkt vom Flughafen Denpansar gebucht mit Lion Air für 15!€ pro Person. Der Flug dauerte ca. 25 Minuten. Auf Lombok angekommen hatten wir keine Ahnung nur einen Elch Reiseführer, welchen wir sehr empfehlen können. Ohne den wären wir so manche Nacht unter freiem Himmel gelandet. Wir trafen am Flughafen ein Pärchen die auch mit dem Rucksack unterwegs waren und offenbar etwas mehr Plan hatten als wir. Die Beiden sagten sie fahren nach Senggigi, da geht die Party ab. Wir haben uns dann ein Taxi genommen und in Englisch gesagt wir möchten gern ins Zentrum in die Stadt erst mal die Lage inspizieren. Gesagt getan, als Anfänger wog unser Backpack jeweils ca. 30 Kilo. Wir wanderten ca. 3 Stunden durch die Stadt auf der Suche nach einem Autoverleih bei brütender Hitze. War nicht so einfach, da die ihre Autos versichert nur gegen sehr große Summen raus gerückt hätten. Den Vermieter fanden wir mit unseren ersten Sätzen auf Indonesisch, mit anderen Sprachen kam man hier nicht mehr so viel weiter. Klappte ganz ok für den Anfang, falls jemand das mal braucht, wo kann ich hier ein Auto mieten heißt di mana anda dapat menyewa mobil di sini. Das hat man schnell drauf wenn man muss. Die Indonesier sind anders als in vielen anderen Ländern sehr zurück haltend und höflich. Meistens jedenfalls.

Als wir dann gemerkt haben wir bekommen kein Auto haben wir noch mal ein Taxi genommen, was auf Lombok noch mal wesentlich günstiger ist, als auf Bali. Eine Stunde fahrt ca. 15€. Wir sind dann natürlich nach Senggigi, da steppt ja der Bär wurde gesagt. Da steppte nichts, da wir außerhalb der Sainson waren, aber grade das war toll. Wir verbrachten die erste Nacht in einem Hotel. Gut, schön und günstig und total leer. Beim Frühstück waren wir die einzigen. Das Hotel heißt Mascot Beach Resort und kann ohne Einschränkung weiter empfohlen werden.

Mascot Beach Resort

Dort sind wir eine Nacht geblieben. Am zweiten Tag haben wir uns in dem Ort einen Roller gemietet, nicht in der neusten Verfassung und ganz offiziell mit Ausweis, aber dafür für 30€ die ganze Woche. Mega Schnäppchen und die Beste Entscheidung. Wir hatten jeder einen kleinen Rucksack mit, in dem Wir unser Handtuch, eine neue Unterbux und eine Zahnbürste verstaut haben. Unser Hauptgepäck konnten wir umsonst im Hotel an der Rezeption lagern. Dann sind wir nach oben rechts herum los gefahren. Ein abgefahrenes Gefühl, weil wir einfach keinen Plan hatten. Es gab unterwegs alles, Wasserfälle, schwarzer Sandstrand, weißer Sandstrand, grauer Sandstrand und alles ohne einen einzigen Touristen. Wir haben 5 Tage nicht einen Menschen gesehen! Wir waren Mitte bis Ende September dort. Wir haben immer gegen Abend eine Unterkunft gesucht und zum Glück auch gefunden, dass war nicht ganz einfach. Aber wie gesagt der Elch Reiseführer hat sehr geholfen (Bali Lombok/Gili) Es lohnt sich z.B an den Wasserfällen immer die längere Tour zu machen und auch einen Führer mit zu nehmen. Das kostet fast nichts und hilft doch sehr. Wir hatten viele verrückte Unterkünfte auch bei Einheimischen in kleinen Hinterzimmern, mit meist großartigem Essen. Meist Reisgerichte. Die Unterkünfte wurden immer etwas sperrlicher, da es eben keine Hotels waren. Häufig gab es kein Klopapier, dafür dann aber einen Wasserschlauch und meist einen kleinen Handspiegel. Es ist immer wieder ein absolut tolles Gefühl zu merken, dass man von dem ganzen Kram den man zu Hause hat überhaupt nichts braucht. Im Gegenteil, ich hatte als ich das erste mal nach dem Urlaub in die Wohnung kam das Gefühl sie sei leer und hat einen fremden Eigengeruch. Das ganze drum herum die Natur, die Holzschnitzereien und die bunten Farben waren einfach so viel mehr. Es gab eine absolut tolle Unterkunft von einem deutschen Ehepaar Toni und Roland, dass sich vor ein paar Jahren dort niedergelassen hatte. Es war eine kleine Farm, mit Pferden, Truthähnen und einem Hausaffen. Toni hat jeden Tag Kuchen gebacken und lebt dort mit ihrem Mann im absoluten Paradis. Wenn man auf dem Weg nach Roland gefragt hat, konnte einem jeder den Weg zeigen, auch wenn er einen nicht verstanden hat. Die Unterkunft heißt Rinjani Mountain garden.

Rinjani Mountain garden

Von dort ging es zu einem weiteren Highlight unserer Reise den alten Gili Islands. Dort wohnt keiner mehr, es ist einfach nur eine Traumhafte kleine Insel im Nord-Osten Lomboks Namens Gili Lampu, Gili Pasaran und Petagan . Wir haben in dem Ort vor den Inseln eine Unterkunft gefunden und dort einen tag an dem Pechschwarzen Strand verbracht. Die Unterkunft war Privat und an der Straße ausgeschildert. Mit dem Besitzer sind wir am nächsten Tag mit dem Boot rüber gefahren und konnten dort den ganzen Nachmittag die kleine Insel ganz allein erkunden. Das Boot hat uns beim Schnorcheln begleitet und immer wieder abgefangen sodass wir uns auch treiben lassen konnten. Wir blieben noch eine weitere Nacht und machten uns am nächsten Tag Morgens auf nach Kuta ganz im Süden Lomboks. Dort bezogen wir das Hotel Matahari In. Das hat online nicht die besten Bewertungen, aber wir fanden es für den Preis von ca. 20€ pro Person und Nacht gut. Bei Hotels bei denen wir uns nicht sicher waren, haben wir uns vorher immer die Zimmer zeigen lassen. In Kuta gibt es auf jeden Fall genug Auswahl an Hotels. Dort gibt es die wohl türkisesten Stände die ich je gesehen habe. Sehr hübsch anzuschauen, aber schlecht zum Schnorcheln, da die sehr kräftige Farbe auch von Sand Aufwirbelungen im Wasser kommt. Kuta ist ein super Surfspot. Wenn man sich einfach immer ein wenig aus den stärker besuchten Orten bewegt ist es Menschen leer. Kuta hat sehr feinen Sand und etwas weiter rechts auf der Karte gibt es einen Strand mit Perlsand. Das fühlt sich abgefahren an sag ich euch. Man sagt im Süden Lomboks sind die schönsten Strände, ich finde es gab an jedem Strand eine Besonderheit, somit fand ich tatsächlich auch alle schön.

Von Kuta war die Rückreise nach Senggigi etwas steiniger und nicht ganz einfach zu befahren. Tanken kann man übrigens überall an jeder Ecke für ein paar Euro. Der Sprit kommt für gewöhnlich aus Vodka Flaschen. Essen zu bekommen war eigentlich immer kein Problem, allerdings muss ich sagen nicht immer mit europäischem Blick vertretbar. Es gab eben meistens keine Restaurants wenn man aus den Orten raus gefahren ist. Man muss etwas unempfindlicher sein was Hygiene angeht und sollte geimpft sein. Es gab eine Situation in der hatten wir ordentlich Hunger und sahen im vorbei fahren einen älteren Mann der unter einer blauen Plane etwas köchelte. Was es ist lies sich trotz Wörterbuch und hand und Fuß nicht rausfinden, aber wir dachten probieren kann man ja mal. Er zog einen Löffel aus einer Schüssel mit dreckigem Geschirr und steckte diesen wie selbstverständlich in meine Suppe. Mir war vorher schon ein wenig schlecht, ich wollte aber nicht unhöflich sein. Ich habe danach zwei Stunden hinten auf dem Roller kein Wort geredet. Passiert ist allerdings nichts. Wir hatten Unterwegs einen Platten. Es war nicht einfach eine Werkstatt auf Indonesisch zu finden, allerdings konnten wir auf den Reifen zeigen der platt war, was sehr geholfen hat. Nach ca. 2 Stunden schieben und 3€ weniger hatten wir einen lustigen Plausch in einer sehr verrückten und unaufgeräumten Werkstatt und einen neuen Reifen. Wir haben für solche Fälle immer eine Schachtel Zigaretten von einer deutschen Marke dabei. Darüber freut sich dort jeder sehr. Nach fünf Tagen kamen wir wieder am Startpunkt Senggigi an und übernachteten noch eine Nacht im Puri Bunga Beach

Puri Bunga Beach

Von dort haten wir einen wirklich traumhaften Sonenuntergang auf der Terasse der oberen Zimmer, mit dem wir unseren letzten Lombok Abend ausklingen ließen.

Gili Meno

Am allermeisten haben uns bei unseren Reiseplanungen die Tipps von Freunden geholfen, die auch gern mit dem Rucksack unterwegs waren. So ein Tipp war auch Gili Meno. Wir hatten noch nie vorher von de Inseln gehört, aber gleich alle Bilder im Internet verschlungen. Wir waren so gespannt!

Wir haben uns für die kostengünstige Anreise entschieden und sind mit den einheimischen Booten übergesetzt. Ich muss gestehen, ich hatte Angst. Zwischen einem Pony und Baumaterial in der Mitte des Botes und schreienden Einheimischen hatte ich leicht Panik. Ben hat zwischenzeitlich die Bootsseite wechseln müssen, damit wir nicht kentern. Der Motor ging zwischendurch auch mal aus, aber wir kamen heil auf Gili Meno an. Diese Insel wird zurecht Honeymoonisland genannt. Sie ist die mittlere der drei Gili Inseln und definitiv nicht zu vergleichen mit der Partyinsel Trawangan. Man sollte unbedingt bedenken, dass es dort keinen Bankautomaten gibt. Wenn es eng wird mit dem Bargeld, könnt ihr auch einen Tag über setzen nach Trawangan und etwas abheben. Palmen, Traumstrände, ein Zoo und super entspannte nette Menschen. Hier begegnet einem ausnahmsweise wenn man die Insel in einer Stunde umrundet auch mal ein Touri. Wir sind nach der Ankunft auf eine Pferderikscha umgestiegen und sind dann rechts herum auf der Suche nach einer Unterkunft fündig geworden. 13€ die Nacht für zwei für eine kleine Bambushütte direkt am Wasser namens blue Coral. Die unterkunft war nicht luxuriös aber gemütlich. Wir hatten ein Moskitonetz und fließend Wasser. Es war eine kleine Nasszelle hinter dem Haus bei der man drei Stufen runter ging. Dort hing ein Schlauch in der Wand der als Dusche diente. Absolut ausreichend, wir sind sowieso nur in Badesachen rum gelaufen. Barfuss und im Bikini zwei weitere Wochen lang. Nach den ganze Erlebnissen noch mal einen neuen Ort zu erkunden war fantastisch. Hinter den Hütten war ein kleines Häusschen in dem ca. 6 Frauen arbeiteten. Es war winzig und manchmal dösten sie Mittags vor dem haus in einer Hängematte. Was da aber an Essen raus gezaubert wurde war einfach unfassbar gut. Ich spreche für uns Beide, wenn ich sage es ist das beste Frühstück das wir je hatten mit einem wunderschönen Ausblick. Annanassaft und Melonensaft wurden einem direkt in die Hängematte oder ans Wasser gereicht. Das ist purer Luxus! Wir wechselten nach ca. 7 Tagen eine Hütte weiter nach rechts. Die war in Handarbeit grade erst komplett fertig gestellt und ein absoluten Kunstwerk. Ein Traumhaftes offenes Badezimmer nach hinten raus und wirklich ein Traum. Dazu gibt es leider keine Internetseite, aber es ist ein haus neben Blue Coral rechts.

Wir haben während unserer Reise liebe Menschen kennen gelernt, zu denen wir heute noch Kontakt haben. Einer davon ist Danny. Danny ist mittlerweile Vater geworden. Wir durften sogar sein Kind benennen und fühlen uns dadurch sehr geehrt. Seine kleine Tochter heißt Elea Miinou.

Danny you are a wonderful person! You are an amazing father and a very good friend. You made us feel very special in our holiday. We are so proud to have a friend like you oft he other side from the world!

Dieser Urlaub war wirklich einfach paradiesisch. Wir geben dem ganzen Urlaub eine 1-. Man muss sich ja noch steigern können :) Aber eigentlich gibt’s nichts mehr zu verbessern.

Liebst

Madeleine & Benjamin

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