Mille grazie italia

Mille grazie italia!

Pantelleria alter Fischerhafen
Totes Meer

2 Tage vor Urlaubsbeginn stand unser Ziel endlich fest. Und das war die beste Entscheidung überhaupt. Als Nordkinder hatte es uns bisher mehr an die Nord und Ostsee verschlagen, als nach Italien. Wir haben es uns sehr schwer gemacht zur Ferienhauptsaison noch was ganz tolles zu finden. Nicht so weit sollte es weg gehen, sonnig sollte es sein und auf keinen Fall überlaufen. Am Ende waren wir doch bei Indonesien, bei Tioman, Malaysia und hatten ernsthaft über eine Pauschalreise nach nachgedacht.

An Italien ist einfach alles schön. Alles sieht wild romantisch aus, die Menschen sind nett und so wie man sie sich eben vorstellt. Das Essen war zauberhaft und die Landschaft sowieso. Es gab einsame Strände und einen einzigen deutschen Touristen in 3 Wochen Urlaub. Und das bei 6500km mit dem Auto. Die Riviera runter bis nach Pantelleria und die Adria wieder rauf. Die ganzen Zitronen und Olivenbäume einfach wie im Bilderbuch.

 Am Samstagmorgen sind wir von Berlin los nach Hamburg und haben Tommy in die Ferien zu Maren gegeben und sind dann direkt los gedüst . Wir haben nichts gebucht, außer unser Traumhaus auf Pantelleria. Wir haben in den ersten Tagen wirklich Kilometer gemacht, aber haben uns auf der Fahrt bereits eine Unterkunft gesucht, um Abends nicht suchen zu müssen. Die Reisezeit von Ende Juni bis Mitte Juli war wirklich perfekt. Wir würden nächstes mal nur eine Woche eher fahren, da man am Ende gemerkt hat das es voller wurde. Die Italiener sagten auch, dass der September super ist vor allem in der Toskana. Unser erster Stop war Südtirol vor den Dolomiten. Zwischen Almen und Palmen und den ersten großen Bergen haben wir das Familien geführte Chatlet Gravenstein gefunden. Ein wunderschöner Garten mit traumhaftem Ausblick, einem Pool und sehr gutem Frühstück. Hierher würden wir für die Durchreise immer wieder kommen. Die Innenstadt Meran ist super süß und unbedingt einen kleinen Bummel wert. Der vielen bekannte Skiort Bozen ist hier ganz um die Ecke.

Am zweiten Tag sind wir schon gegen Mittag weiter gedüst und sind auf der schönsten Autobahn gefahren die wir jemals gesehen haben. Von Blumenmeeren umringt und die Toskana links und rechts von einem vorbeiziehend. Für die Toskana werden wir mit Sicherheit im Herbst noch mal zurück kommen. Sich hier auf einem Weingut für 2 Wochen einschließen und einen guten Roman nach dem anderen verschlingen, die Abendsonne genießen und diese wunderschöne in Honig getauchte Landschaft genießen – einfach unbeschreiblich. Die schönste Gegend unserer Meinung ist im Toskana Dreieck zwischen Siena, Florenz und Arezzo. Der Ort Valdarno ist hier einer vieler der sehr schön ist. Die Uhren ticken spürbar langsamer und man ist in einem anderen Land angekommen. Gefühlt in einem sehr fernen. Die schönste Unterkunft das Castiglion D'Orcia. Ein traumhaftes Grundstück, auf dem ihr auch heiraten könnt und alle Gäste unterkommen.

Unser nächstes Ziel war die Amalfiküste. Wir hatten viel gehört und sehr viel darüber gelesen. Sehr viele bunte Häuser, dicht beieinander an Steilküsten mit einem traumhaften Blick aufs Meer. Definitiv eines der vielen wunderschönen Highlights von unserem Urlaub. Trotz der vielen Menschen die hier offensichtlich leben, hatten wir das Gefühl wir wäre in einem Märchen. Kleine Restaurants in den engen Straßen bei denen man unter Zitronenbäumen und wildem Wein ein Essen besser als das andere bekommt. Von Pasta über frischen Fisch und alles mit diesem besonderen Geschmack. Es schmeckt einfach nach Urlaub und nach Italien. Ihr solltet in dieser Gegend unbedingt vor buchen, da ihr nur beim durchfahren leider nicht sehen könnt, wie die Unterkünfte und Restaurants an der Steilküste aussehen. Ihr solltet wenn möglich ein paar Wochen vorher buchen, da wirklich viel belegt ist. Die meisten guten Unterkünfte haben nur ein paar Zimmer und sind heiß begehrt. Das schöne ist hier, dass man fast von jedem Haus eine wunderbare nicht versperrte Sicht auf das Meer hat. Hier gibt es die ersten schönen Steilküsten Italiens mit glasklarem Wasser. Es gibt eigentlich keinen Ort auf der Strecke der nicht wunderschön ist, aber am besten gefallen haben uns Postiano und Praiano. Unberührt ist es hier nicht mehr, aber das muss es nicht. Es fühlt sich angenehm belebt an und man weiß sofort, warum sich hier auch ab und an mal ein Hollywoodstar verirrt.

Es gibt traumhafte Unterkünfte unser Favorit hier ist die Familiengeführte private Anlage Ca´Pà in Praiano. Das wäre allerdings die Luxus Variante, die Doppelzimmer mit Frühstück für zwei Personen gibt es hier bei einer Nacht ab 300,-€. Die wir auch nicht ausgeben würden, aber es ist einfach so schön da, dass wir diesen Fleck nicht vorenthalten lassen. Sehr gut gefallen haben uns auch dieses Haus am Meer. Und die Moorish Villa für ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis.

Wir sind auf unserer Fahrt Richtung Süden auch viel auf der Autobahn direkt durch die Mitte vom Stiefel gefahren. Ihr habt da einen tollen Ausblick, da ihr einen tollen Blick auf die Landschaft habt. Der Weg an der Küste ist um einiges langsamer, aber natürlich auch super schön.

Wie aus einer anderen Zeit war unser nächster zufälliger Halt die Stadt Tropea. Was im ersten Moment klingt wie ein Tropenhaus in Deutschland mit lauter Familien, ist eine alte Stadt auf einem 40 Meter hohen Felsen am thyrrenischen Meer in Kalabrien. Bei tollem Wetter könnt ihr von hier die Liparischen Inseln entdecken, die wir als erstes bei unserer Reise ins Auge gefasst hatten. Laut alten Geschichten, ließ sich Herkules hier zur Erholung nieder. Eines der vielen hübschen Highlights von Tropea ist die Kathedrale Santa Maria dell’Isola. Eine Kirche wie aus dem Märchen entsprungen. Wir würden sagen, Tropea ist mit Sicherheit einer der schönsten Orte an der Mittelmeerküste und Ende Juni wirklich ein Traumziel, ohne viele Touris. Wir können euch hier die Unterkunft A Donnaciccina Accomodation empfehlen.Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und hatten ein tolles wirklich großes Zimmer und ein super Frühstück für 70,-€ für 2 Personen. Richtig gut gefallen hat uns hier auch die Villa Giada direkt am Strand mit einer tollen Gartenanlage ab 75,-€ inkl. Frühstück pro Doppelzimmer und Nacht.

Das wohl bezauberndste Restaurant der Welt haben wir hier entdeckt das Al Pinturicchio. Das Essen war sehr gut und es ist wirklich super romantisch. Wenn ich nicht schon einen Antrag bekommen hätte, dann wäre es hier passiert. Ihr findet das Restaurant in der via Dardano. Das Restaurant wird hauptsächlich von Locals besucht ist ist noch ein echter Geheimtipp. 

Die wohl schönsten und einsamsten Strände Kalabriens haben wir kurz nach Tropea entdeckt am faro capo vaticano. Vom Kap aus habt ihr einen grandiosen Blick bis zur Straße von Messina und allen Äolischen Inseln. Es ist nicht ganz einfach in die kleinen Traumbuchten zu gelangen, aber es lohnt sich.

Am nächsten Tag haben wir noch mal eine große Tour gestartet über Sizilien, da wir gern die Nachtfähre nach Pantelleria erreichen wollten. Wir konnten es nicht mehr erwarten. Auf der Fähre vom Festland von Villa san Giovanni nach Messina haben wir von der Fähre aus unseren ersten Mondfisch gesehen. Einen wirklich gigantischen wunderschönen Mondfisch. Wir waren wirklich ganz aus dem Häuschen, dieses gigantische Tier ca. 1,5 Meter Durchmesser entdeckt zu haben. WOW Die Fähre kostet mit 2 Passagieren und Fahrzeug ca. 40€ für eine Fahrt und kann direkt vor Ort gekauft werden.

Die Fahrt über Sizilien war sehr interessant und auch erschreckend zugleich. Die Straßen waren sehr hübsch bewachsen und der Ausblick aufs Meer, neben der Straße war wirklich sehr schön. Ab ungefähr der Hälfte der Strecke zum nächsten Hafen in Trapani war plötzlich ziemlich viel Land verbrannt. Von einheimischen haben wir erfahren, dass die Mafia hier noch sehr präsent ist und dafür verantwortlich war. Durch das entzünden von Katzen die mit Benzin getränkt werden, verbrennen sie absichtlich das fruchtbare Land der Bauern. Die Mafia ist sehr daran interessiert Geschäfte mit den Grundstücken der Bauern zu machen, die diese nun verkaufen müssen. Ebenso ein großes Problem, ist zeitweise die Müllentsorgung auf der Insel. Die Müllabfuhren streiken hier regelmäßig, dadurch sammeln sich schnell große Müllberge die immer weiter wachsen.

In Trapani angekommen haben wir versucht einen Ticketschalter zu finden, an dem wir endlich unser Ticket nach Pantelleria bekommen. Die Fähren fahren Morgens sehr früh, oder Abends gegen 23 Uhr nach aktuellem Fahrplan.Wir haben uns nach der langen Fahrt eine kleine Kabine gegönnt in der wir ein Stockbett und ein Bullauge als Fenster hatten. Die Tickets für eine einfache Fahrt haben hier mit Übernachtung und Auto 241,-€ gekostet. Die kleinen Inseln im Westen von Sizilien sind auch auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir hätten uns super gern noch Favignana angesehen. Wir haben von vielen Einheimischen von den tollen Stränden und dem klaren Wasser gehört und das sie dort am liebsten gern selber Urlaub machen würden. Aber unsere Reise ging ein wenig weiter weg.

Pantelleria die schwarze Perle des Mittelmeeres. Politisch hoch interessant, aufgrund der aktuellen Flüchtlingskrise und als Urlaubsziel einfach eines der schönsten die wir je gesehen haben. So besonders, so einzigartig. Ab der Fähre versteht fast niemand mehr englisch, aber mit Händen und Füßen hat alles gut geklappt. Ihr braucht einfach einen Personalausweis um eure Tickets buchen zu können. Schon beim betreten der Fähre war alles anders. Die Leute die von der Fähre kamen, viele zu Fuß, sahen sehr glücklich aus. Alle Fahrzeuge sind Rückwärts auf die Fähre gefahren, da es nur eine Auffahrt gab. Wir haben vor Aufregung fast nicht schlafen können und das schaukeln machte es auch nicht besser. Im Morgengrauen packten wir unsere Sachen zusammen und beobachten das herannahende unbekannte Ziel. Die ersten Sonnenstrahlen küssten die Vulkaninsel wach und alle schauten still wie der Hafen immer näher kam.

 

Eine Insel so nah an Afrika. In 2 Stunden seid ihr mit dem Boot in Tunesien. Wo ihr euch einfach absetzen lassen könnt, um auch noch ein wenig Afrika zu sehen. Durch die Flüchtlingskrise steht auch Pantelleria häufiger in den Nachrichten. Pantelleria ist nicht vielen Leuten bekannt und in der Buchhandlung gibt es nicht einen einzigen Reiseführer über diese Insel. Lampedusa hingegen kennt jeder aus den Nachrichten. Wenn wir vom Urlaubsziel erzählt haben, kam nicht selten ein Kommentar wie ,,dann passt mal auf, dass da keine Flüchtlinge bei euch vor der Tür sind’’ . Wir wollten nicht unwissend bleiben und mehr über die Geschehnisse erfahren. Es war sehr spannend zu sehen wie es wirklich ist und warum die Menschen den Weg eben nicht über Pantelleria zu uns nehmen, sondern über Lampedusa kommen. Pantelleria ist die wesentlich nähere Verbindung zu Europa. In Tunesien ist aufgrund der Terroranschläge und der Flüchtlingskrise der Touristmus fast komplett eingebrochen. Daher wird alles getan um zu verhindern, dass die Flüchtlinge über Tunesien mit den Booten los fahren können. Somit bleibt keine andere Möglichkeit als von Libyen aus zu fahren. Von dort ist die nächste Insel dann Lampedusa. Die Italiener die auf Pantelleria leben haben Angst, dass sich dies ändern könnte und ihre noch so unbekannte Insel überlaufen werden könnte. Pantelleria hat nicht viele Arbeitsplätze zu bieten. Wer kein eigenes Grundstück hat muss sehen, dass er von der Landwirtschaft lebt. Auf unserer Reise haben wir viele Afrikaner getroffen, die nicht erst seit letztem Jahr in Italien leben und im Leben dort angekommen, akzeptiert und integriert sind. Einige Neuankömmlinge haben ihren Platz noch nicht gefunden und sind teilweise noch Obdachlos.

Pantelleria ist somit eine Blase zwischen den Ländern. Die Insel hat optisch Tunesische Einflüsse und ist aber komplett Italienisch. Die Menschen hier sind entschleunigt in ihrer eigenen Welt. Die Häuser heißen Dammuso und haben sehr dicke Wände um die Temperatur im Haus kühl zu halten. Kleine niedliche Steinhäuser die sich perfekt in die Lanschaft einfügen. Lavaklippen dominieren die Küsten. Die Insel hat knapp 8000 Einwohner von denen man aber selten einen zu Gesicht bekommt. Der Name Pantelleria kommt aus dem Arabischen und bedeutet Tochter der Winde. Die Insel hat einen Durchmesser von knapp 20 km und fast immer weht ein Wind. Entweder spürt man den kühlen Mistral aus dem Nordwesten oder den heißen Scirocco aus dem Süden.

 

Wir hatten wahnsinnig Glück, denn wir haben eine der schönsten Unterkünfte direkt am Meer bekommen. Ein Haus eigentlich für bis zu 8 Personen für knapp 100,-€ die Nacht. Den ganzen Tag Meeresrauschen vor der Tür, dass war unsere Bedingung für unser Ferienhaus. Wir waren im ganzen Urlaub nur 4 mal essen. Das Essen ist toll, aber selbstgekocht dann doch etwas günstiger. Wir haben viel selbstgefangenen Fisch gegessen und uns viel Zeit für die Essenszubereitung genommen. Wir haben den umständen entsprechend viel Italienisch gekocht und haben es uns wirklich gut gehen lassen. Jeder Einwohner hat einen eigenen Weinberg und die schmecken wirklich alle köstlich. Pantelleria steht für guten Wein, Oliven und leckere Kapern. Direkt auf unserer Terasse wuchsen Oliven und Kapern Sträucher. Bis jetzt wussten wir nicht, dass Kapern Blütenknollen sind und wirklich hübsch aussehen sobald sie blühen. Wenn ihr hier hin fahrt, seid ihr bei Giovanni und seinem wunderschönem Grundstück genau richtig.

Wir haben tolle Empfehlungen bekommen und die Abwicklung war sehr nett. Unser Dammuso war ein altes Fischerhaus in dem vor 40 Jahren die Netze auf der einen Seite gelagert wurden und die Fischer auf der anderen Seite gelebt haben. Die Geschichte haben wir erst vor Ort erfahren und haben jetzt noch eine größere Bindung dazu. Wir werden im nächsten Monat mit einer Idee die wir seit einem Jahr entwickeln online gehen, die einen großen Bezug zum Meer hat. Es ist alles grade so spannend und noch total unwirklich. Wir werden euch auch hier dazu einen Artikel schreiben wenn es soweit ist uuuuuuuu :)

Wir haben 3 komplette Wochen Urlaub gehabt und die brauchten wir auch bei der Autofahrt von am Ende insgesamt 6500km. Nächstes mal würden wir eventuell direkt nach Tropea fliegen und würden dann noch mal weiter mit einem Mietwagen fahren. Der Gedanke wieder zu kommen ist also schon da. Wir waren 13 Tage auf Pantelleria und würden nun sagen wir kennen die Insel ziemlich gut. Giorgio Armani hat hier zwei große Grundstücke und auch Madonna hat hier ein Haus. Man kann hier komplett anaonym leben und ganz für sich sein. Es ist wirklich noch ein Lonelyplace.

Wir haben viele schöne Ecken ganz für uns allein gehabt. Direkt vor unserer Tür war ein Privatstrand und in den vielen winkeln der Vulkanhöhlen direkt vor dem Dammuso haben ein Zackenbarsch und ein Oktupus ihr zu Hause.

Die schönsten Plätze für uns waren wirklich alle Plätze. Wirklich hübsch ist der Lago di Venere auf der Insel bei dem ihr nicht selten Flamingos sehen könnt. Der See wird auch der Spiegel der Venus genannt und besticht durch seine tolle blaue Farbe. Seinem Schlamm werden Heilkräfte nach gesagt. Wir haben uns nicht zweimal bitten lassen und komplett damit einzureiben. Er riecht leicht modrig, aber es war wirklich witzig und vor allem ohne Menschen und gut für die Haut!

Eine wirklich schöne Bucht ist der Strand Di Nica. Alle Zugänge zum Wasser werden Strand genannt, sind aber in Wirklichkeit Lava Klippen. Diese wilde und wunderschöne Küste hat uns wirklich fasziniert und das klare Wasser um die ganze Insel war wirklich wunderschön.

Unseren Lieblingsplatz haben wir am Leuchtturm gefunden bei den Laghetto delle Ondine. Aber nicht die Naturpools an denen sich schon ein paar mehr Menschen versammeln haben es uns angetan, sondern eure dann ganz private eigene Oase. Wenn ihr an der ersten Abzweigung zu den Klippen vorbei kommt, solltet ihr nicht dem Weg folgen, sondern einfach rechts abbiegen. Man braucht ungefähr 20 Minuten über die Felsen zum Wasser. Aber dort angekommen, habt ihr euren eigenen Naturpool direkt am Meer ohne Menschen und einfach traumhaft schön. Der Smaragtfarbene Pool hat ein paar Grad mehr als das Meer und lädt einfach zum rein springen und plantschen ein

Auf Pantelleria haben wir das erste mal eine Natursauna gesehen. Die bagno asciutto ist ein Loch im Felsen und wird durch die austretenen heißen Dämpfe zur Natursauna. Es ist wirklich toll und faszinierend. Ihr hockt in einem Loch im Felsen und spürt die Hitze die direkt aus dem Felsen kommt. Es riecht angenehm und nach Wellness und das ganz von allein.

Es gibt mehrere kleine Supermärkte in der gleichnamigen Hauptstadt der Insel. Gemüseläden findet ihr überall. Die Insel ist ein Naturparadis, aber absolut nicht Party geeignet oder für shopoholics. Wir haben dort das Schokoeis unseres Lebens in der Tiki Taka Bar direkt am Hafen gegessen. Es ist wirklich unübertroffen.

Über unseren Vermieter haben wir uns einen ganzen Tag ein Boot mieten können mit dem wir um die ganze Insel gefahren sind. Es gibt so viele kleine hübsche Buchten und Felsformationen die man von Land aus gar nicht alle erreichen kann. Es war nicht ganz günstig sich das Boot zu mieten mit Kapitän und Boot haben wir aber für 6 Stunden 200,-€ bezahlt. Wir konnten halten und schnorcheln wo wir wollten und hatten eine tolle Zeit. 

Wenn ihr einen Eindruck von der Insel bekommen wollt schaut euch den Film a bigger splash mit Tilda Swinton und Dakota Jonson an. Der wurde erst dieses Jahr abgedreht. Der Film war nicht überragend, aber man bekommt einen tollen Eindruck von der Insel. Viele Plätze auf der Insel findet ihr wenn ihr einfach jede Mögliche Abzweigung zum Wasser fahrt und versucht direkt ans Meer zu kommen. Fast jeder Weg führt zu einem schönen Platz. Diese Insel ist wirklich Erholung pur und noch eines der ruhigeren Plätze in der Sommerzeit in Europa. Alles hat sein eigenes Tempo und man lebt Genussvoll in den Tag hinein. Wir haben jeden Tag genossen und kommen definitiv wieder.

 

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne

 

Es kam wie es kommen musste – der Abschied. Abschied von unseren neu gewonnenen Haustieren. Der Katze Vielfraß und unserem Hund ohne Namen. Dem Zackenbarsch und dem Oktopuss. Traurig war es, aber unser Abendteuer war ja noch nicht vorbei.

Dieses mal sind wir am Tag abgefahren, da wir uns so die Kajüte sparen konnten und die Delfine beobachten konnten die neben der Fähre her schwammen. Für 160€ in 6 Stunden zurück nach Sizilien. Wir hatten uns für den Rückweg entschieden noch eine Nacht auf Sizilien zu bleiben. Eigentlich kann man pauschal bei Italien sagen, dass alle Vorsprünge auf der Landkarte traumhaft sind. Es gab keine Klippe die nicht von Traumstränden umlagert war. Ihr solltet auf Sizilien unbedingt in San Vito lo Capo vorbei kommen. Unser nächstes Ziel war die zauberhafte Stadt Taomina im Osten von Sizilien. Bekannt für ihre Traumhafte Bucht und kleinen Gassen verzaubert es einen sofort. Wir hatten hier die tolle Unterkunft Hotel Villa Schuler. Ein pinkes Hotel mit traumhaftem Ausblick aufs Meer. Hier wird Service sehr groß geschrieben. Wir hatten einen kleinen Balkon und ein zauberhaftes Frühstück unter einem Frangipani Baum.

Dieses mal sind wir am Tag abgefahren, da wir uns so die Kajüte sparen konnten und die Delfine beobachten konnten die neben der Fähre her schwammen. Für 160€ in 6 Stunden zurück nach Sizilien. Wir hatten uns für den Rückweg entschieden noch eine Nacht auf Sizilien zu bleiben. Eigentlich kann man pauschal bei Italien sagen, dass alle Vorsprünge auf der Landkarte traumhaft sind. Es gab keine Klippe die nicht von Traumstränden umlagert war. Ihr solltet auf Sizilien unbedingt in San Vito lo Capo vorbei kommen. Unser nächstes Ziel war die zauberhafte Stadt Taomina im Osten von Sizilien. Bekannt für ihre Traumhafte Bucht und kleinen Gassen verzaubert es einen sofort. Wir hatten hier die tolle Unterkunft Hotel Villa Schuler. Ein pinkes Hotel mit traumhaftem Ausblick aufs Meer. Hier wird Service sehr groß geschrieben. Wir hatten einen kleinen Balkon und ein zauberhaftes Frühstück unter einem Frangipani Baum. Hier in der Stadt waren wir auch das erste mal Shoppen und sind beim Schuhkauf ein wenig durchgedreht und haben unsere neuen Lieblingsschuhe erstanden. Hier kann man wirklich toll bummeln und an jeder Ecke toll essen.

Mit der Seilbahn könnt ihr für 3,-€ direkt ans Wasser fahren. Wir haben uns hier ein kleines Tretboot gemietet und sind damit aus der überfüllten Bucht um die Felsen gefahren. Wenn ihr Rechts aus der Bucht heraus fahrt, ist in dem ersten Hügel eine kleine Bucht in der ihr halten könnt. Unter Wasser findet ihr hier unzählige Papageientaucher und Seesterne. Mit ein wenig klettern kommt ihr zu 2 kleinen Naturpools. Wenn ihr weiter nach rechts in die Richtung zum nächsten Strand fahrt kommt ihr an einer Fledermaushöhle vorbei, durch die man raus tauchen kann. Das Wasser in der Höhle leuchtet in den schönsten grün und Blautönen.

 

Der bisher noch relativ wenig bekannte Sporn des Stiefels Gargano war unser nächstes Ziel. Da wir bis zur letzten Minute mit unserer Rückreise von Pantelleria gewartet hatten, mussten wir ein wenig mehr am Stück fahren als anfangs geplant. In Manfredonia fanden wir die zauberhafte Unterkunft Villa Basso für 90,-€ die Nacht.

Von einer Ferienwohnung oder einem Apartment zu sprechen, würde dem Charakter der Wohnung absolut nicht gerecht werden. Man fühlt sich eher wie in einem Palazzo. Das Haus liegt am Hang unterhalb von Monte Sant' Angelo, auf halber Strecke zwischen Manfredonia und Mattinata, und man muss keine Serpentinen fahren, um es zu erreichen. Das weithin sichtbare imposante Gebäude von ca. 1860 ist in zweimal drei Wohnungen aufgeteilt. Die Besitzerin Maria di Bari hat uns sehr nett empfangen und unseren spontanen Aufenthalt kurzfristig möglich gemacht. Hohe Decken, ausgestattet mit Deckenmalereien, Seidenvorhängen, hochwertigen Sitz- und Schlafgelegenheiten, einem wunderschönen Bad und einer sehr guten Küche, geben das Gefühl, mitten in einem Märchen gelandet zu sein. Dazu ein traumhafter Blick über das Meer, der private Garten oder Balkon mit Liegestühlen, Sonnenschirm, Tischen und Stühlen, gemauertem Grill. Von hier erreicht ihr viele schöne Strände, Olivenhaine und tolle Städte. Es lohnt sich hier 2-3 Tage zu bleiben.

Mit Gargano erreichten wir die Adriaküste und somit die ersten Kalksteinküsten. Steinige hübsche weiße Strände mit türkiesfarbigem Wasser. Gargano ist in jedem Fall als Reiseziel zu empfehlen. Wer ein wenig länger bleibt, wird Freude haben die kleinen versteckten Strände zu finden und zu entdecken. Ihr seit hier zwischen, Wäldern, Ziegen Herden, Klippen und traumhaften Stränden genau richtig. Im Foresta umbra zwischen Pinien, Buchenwäldern und mehr als 60 Orchideen Arten zum verlieben könnt ihr euch wunderbar erholen. Monte Sant Angelo liegt am Rande der Foresta Umbra auf einem Berg, von dem sich der gesamte Gargano überblicken lässt. Doch hierher kommt man nicht nur wegen der schönen Aussicht: Der Legende nach erschien an diesem Ort im Jahr 492 einigen Hirten der Erzengel Michael in einer Höhle. Zu Ehren des Erzengels wurde unter der Erde ein Heiligtum mit Basilika und Krypta errichtet, um das herum sich später das kleine Bergstädtchen Monte Sant Angelo gründete, das heute Pilger aus ganz Europa besuchen. Wirklich sehr beeindruckend. Hier gibt es noch viel zu entdecken, aber leider mussten wir weiter die Rückreise antreten. Wir haben den kompletten Sporen umfahren und wären gern noch eine Nacht in Vieste geblieben der größten Stadt in der Gegend, die malerisch direkt am Wasser gelegen ist.

Unser nächstes Ziel war der kleine Ort Sirolo. Die Gegend um Numana und Sirolo wird tatsächlich auch heute noch als echter Geheimtipp genannt, auch bei den Einheimischen. Wunderschöne Klippen, traumhaftes blaues Wasser und auch noch wirklich einsame Strände. Wenn ihr die erreichen möchtet, braucht ihr entweder ein Boot, oder solltet einen Fußmarsch von mindestens 30 Minuten unbedingt in Kauf nehmen. Der Ort selber ist relativ unscheinbar und noch sehr ruhig. Hier kann man gut auch eine Woche verbringen und nach und nach alle Geheimstrände erkunden. Die Gegend selber sieht schon sehr nach Toskana aus und besteht aus vielen Sonnenblumenfeldern. 

 

Auf unserem Rückweg mussten wir, weil wir so getrödelt hatten den kompletten Rest auf einmal nehmen, dass wäre der einzige Punkt den wir nächstes mal etwas entspannter planen würden. Wir haben in Catholica noch einen kleinen Zwischenstopp bei Elios eingelegt und haben uns Neopren Anzüge maßschneidern lassen. Komplett nach unseren Materialvorstellungen und Farbwünschen - wirklich großartig und für weniger als 300,-€ pro Person. Ihr könnt eure Maße auch telefonisch durchgeben und bekommt die Anzüge dann nach Hause geschickt. Im September sind sie fertig :)

Wir haben 14 Stunden Fahrt durch gerockt, weil es Tommy leider nicht gut ging und wir schnell nach Hause wollten. Und schwups waren 3 Wochen auch schon wieder um. Das schöne ist immer, dass man sich vorkommt als hätte man Geschichten im Gepäck mit dem wir ein ganzes Buch schreiben könnten.

Unser Fazit – Italien hat ganz schön großes Potenzial auf den Platz des romantischsten Landes momentan.

 

Arrivederci

Madeleine & Benjamin

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