Sokotra eine Inselgruppe im Indischen Ozean

FUTURE LONELYPLACES

Sokotra
Sokotra

Viele von euch kennen wahrscheinlich diese scratch maps. Wenn man wieder ein tolles Land bereist hat, darf man eine Goldschicht weg rubbeln und darunter erscheint ein farbiges Feld. Jeder der so eine Karte hat weiss auch wie gold die Karte noch aussieht, wenn man fertig ist mit rubbeln. Wir haben noch sehr viele Reisewünsche und möchten am liebsten die ganze Welt sehen. In welcher Reihenfolge, oder wann wir wo hin fahren wissen wir dabei noch nicht. Wir haben auf google maps irgendwann angefangen jede Insel unter die Lupe zu nehmen, um zu schauen welche Orte es noch so gibt die noch nicht bis ins Letzte erforscht sind. Wir möchten euch erzählen was unsere Wunsch Lonelyplaces in der Zukunft sind.

Sokotra

Sokotra ist der Name einer Inselgruppe im Indischen Ozean rechts neben Somalia und unter Jemen. Klingt im ersten Moment nicht ganz ungefährlich. Die Insel selber ist aber sehr friedlich. Man kommt über den Flughafen in Jemen über die Stadt Sanaa. Der Flughafen ist grade im Wiederaufbau und kann hoffentlich bald wieder zum Einsatz kommen. Anfang des Jahres ist der Flughafen durch den Krieg in Jemen fast vollständig zerstört worden. In den letzten Jahren war es aber möglich auf dem Flughafen zwischen zu landen und von dort aus weiter nach Sokotra zu fliegen. Es fahren zwar Fähren nach Aden und Mukalla, diese sind für Ausländer wegen der hohen Entführungsgefahr durch somalische Piraten jedoch gesperrt. Normalerweise habt ihr die Möglichkeit die Flüge von Yemenia aus Aden sowie die von Felix Airways aus Mukalla zu wählen, neben der Anreise von Sanaa. Flüge gibt es wenn man früh genug schaut schon ab 400,-€.  Es war in den letzten Jahren so, dass man auf Empfehlung als Tourist besser auf dem Flughafengelände blieb. Die Gefahr von Entführungen ist hier sehr hoch. Seit Februar 2015 fliegt ein Direktflug von Dubai auch nach Sokotra mit Yemenia air, aber auch die Flüge sind momentan Online nicht einsehbar.

Warum möchte man dann dort hin? Weil es keine vergleichbare Insel weltweit gibt. 1/3 der Vegetation und Tierarten gibt es nur dort. Die Insel wird im Jahr nur von ca. 4000 Touristen besucht, somit gibt es dort an Luxus nicht viel. Die Insel gehört zum UNESCO Weltnaturerbe, was es Investoren schwer macht Hotels zu errichten. Man wohnt meist bei Einheimischen, oder unter freiem Himmel. Es gibt Hotels, die aber überall nicht wirklich empfohlen werden. Die Insel wird nicht selten als die Galapagos Insel des Indischen Ozeans genannt. Die Zahl endemischer Pflanzenarten pro Quadratkilometer ist hinter den Seychellen, Neukaledonien und Hawaii weltweit die viertgrößte auf einer Inselgruppe. Das klingt einfach schon traumhaft. Auf der Insel wird bis heute Soqotri gesprochen, dass wäre also eine neue Herausforderung. Die beste Reisezeit ist von Dezember bis April, dann ist es schön warm zwischen 28 und 35 Grad. Im Sommer gibt es nicht selten starke Sandstürme und Monsunregen auf der Insel, daher wird eher abgeraten in den Sommermonaten anzureisen. Auf Sokotra selber besteht Visumpflicht. Die Botschaft der Republik Jemen findet ihr in Berlin. Am Flughafen in Sana’a sind bei der Einreise für EU-Bürger und auch für Schweizer die Visa erhältlich. Die Regelung kann aber kurzfristig geändert werden, es ist also besser vor der Abreise ein Visum einzuholen und abzuklären. Die Währung vor Ort ist der Rial. Den solltet ihr schon dabei haben, da es auf der Insel selber keine Automaten gibt. Handys funktionieren nur an einer Nordküste und in Hadibo, also ein wirklich richtiger Urlaub. Auf der Insel gibt es keine Taxis, aber Einheimische verleihen häufig ihre Geländewagen. Wer keine Tour vorab gebucht hat, wird bei der Ankunft meist von mehreren Guides empfangen, die Touren anbieten und euch auch helfen bei den Einheimischen unter zu kommen. Ein Anbieter ist z.B Eco-Tours. Es werden auch Kamel Touren angeboten bei denen ihr über mehrere Tage begleitet werdet.

Ich wünsche den Menschen in Jemen, dass sie bald wieder zur Ruhe kommen können. Irgendwann in Zukunft wäre Sokotra für uns auf jeden Fall ein riesiger Reisewunsch.

Wir sind hin und weg, aber seht selbst:)

Liebst

Madeleine & Benjamin

Wer die Menschen in Jemen unterstützen möchte, sollte sich an Ärzte ohne Grenzen wenden!

 

 

Sokotra
Sokotra

Togen Islands - Sulawesi 

Nach unserer Lombok Reise sind wir sehr verwöhnt von teils sehr gutem Essen, wenig Menschen und Traumstränden zum kleinen Preis. Daher haben wir uns Indonesien mal genauer angeschaut. Dabei sind wir auf die Togean Islands gestoßen. Die Inseln liegen im Golf von Tomini. Das sind kleine Inseln die sich in einer Lücke von Sulawesi befinden und wirklich nicht einfach zu erreichen sind, aber daher natürlich auch schön einsam.

Sulawesis Inseln gehören mit zu den schönsten und noch ursprünglichsten Tauchgebieten weltweit. Neben den Togean Islands zählen auch die einfacher zu erreichenden Bunaken im Norden Sulawesis zu den Top Tauchspots. Es wird gesagt die Togeans sind über Wasser unschlagbar, unter Wasser sollen die Bunaken noch ein klein wenig mehr können. Im Vergleich zu Bali/Lombok und den Gilis soll es aber noch schöner sein zum Schnorcheln. Und wir fanden das alles wirklich schon traumhaft. Wir waren noch nicht dort, aber möchten, wenn ein wenig mehr Zeit ist unbedingt dort hin. Schaut mal wie schön!

 

Die Anreise nimmt ohne Zwischenstopps von Deutschland ca. 3 Tage in Anspruch und ist somit nichts für einen Kurzurlaub. Selbst die Anreise kann man aber wenn man möchte schon ein Abendteuer werden lassen. Hier passt unser Motto ,,der Weg ist das Ziel” wieder bombenmäßig. Aber wir finden, dass macht es auch aus. Weit weg zu sein, wirklich mit den Gedanken nur im Urlaub zu sein und einfach eine andere Kultur zu fühlen. Die Andersartigkeit zu genießen ist einfach super spannend. Es handelt sich um eine ganze Inselgruppe, bei der eine Insel schöner ist als die Andere. Es wäre der klassische Urlaub für das süße Nichtstun, aber langweilig wird es eben auch nicht, da es so viel zu entdecken gibt. Gute begleitete Touren für die Inseln findet ihr bei traveling Sulawesi. Falls ihr eine Tour buchen wollt, wundert euch nicht das viele Indonesier tatsächlich nur einen Namen haben, also einen Vornamen. Das war für uns wirklich total neu und ungewohnt. Wir würden wie bei unserer Tour nach Lombok auch bei dieser Reise wieder mehrere kleine Urlaube miteinander verbinden. Die Form der Togen Inseln entstand durch Vulkane und der Urwald reicht nicht selten direkt bis zum Strand. Die Flüge sind von Deutschland meist ab Frankfurt am günstigsten buchbar. Falls man wie wir in Hamburg und Berlin wohnt kann man meist mit dem Flugticket umsonst mit der Bahn fahren. Mögliche Anreisewege wären z.B:

  1. Per Flugzeug von Jakarta aus oder Surabaya auf Java nach Luwuk oder Palu. Von dort fahren Busse oder gemietete Autos mit Chauffeur nach Ampana. Aus Luwuk dauert die Fahrt sechs, aus Palu etwa elf Stunden. Nach einer Übernachtung in Ampana geht es per Fähre oder gechartertem Boot weiter auf die Trauminseln.
  2. Von der Hafenstadt Ampana aus kann man in zwei Stunden auch mit einem schnellen Motorboot übersetzen.
  3. Von z.B Bali nach Manado fliegen, dann mit dem Bus nach Gorontalo (8 Stunden ca.), von dort gibt es 2x pro Woche eine Direktfähre auf die Togians, wenn nicht dann kann man mit der Nachtfähre nach Pagimana, von dort mit dem Bus nach Ampana und am Morgen weiter mit der Fähre auf die Togians.

Vergesst nicht euren Schnorchel und eure Flossen, die solltet ihr immer selber auch mit dabei haben um spontan ins Wasser gehen zu können. Es gibt auch gute Tachspots bei denen man dann natürlich eine ganze Taucherausrüstung ausleihen kann, aber dann seid ihr flexibler und könnt auch auf eigene Faust los. Was wir auch richtig toll finden und bei der Reisebloggerin Indojunkie entdeckt haben ist, dass anschaffen eines eigenen Bootes – wahhhhhhnsinnnnn!!! Lohnt sich natürlich nur bei längere Aufenthalt. Von den Einheimischen aufgekauft, erkundigte sie so die ganzen Inseln. 

Es gibt nicht viele Hotels bzw. Unterkünfte zwischen denen man sich entscheiden kann, aber wahrhaft traumhafte Möglichkeiten von denen man auf keinen Fall nur eine nutzen sollte. Hier ein paar Unterkünfte die sehr schön sein sollen:

Kadidiri Paradise Resort, Black Marlin Dive Resort, Lestari (sehr einfach). Uns persönlich gefällt das Kadidiri Paradise Resort am besten, zumindest das was man so raus lesen kann aus diversen Berichten. Der Qualitätsstandard der Unterkünfte reicht von recht einfach bis gehobenes Mittelmaß. Ab 200.000 RP (ca. 13,50,-€) Vollpension pro Person und Nacht.

Katupat: Fadhilla Cottages – soll auch zum Schnorcheln toll sein, und sehr einsam sein.

Bomba: Vom Togian Island Retreat hört man sehr unterschiedliche Geschichten. Die Besitzerin soll ziemlich durchgeknallt sein. Der Strand soll aber traumhaft sein.

In Gorontalo wird das Melati Hotel empfehlen. Im Manado das Celebes Hotel. Die Lage am Hafen ist sehr schön. Für das Gebotene aber letztendlich zu teuer, aber es gibt nicht wirklich Alternativen -vielleicht vor Ort.

Goya Lisa: Klingt nach den Bewertungen auch sehr gut und das Preisleistungsverhältnis ist top!

Wir hoffen euch gefällt dieses Fleckchen Erde genauso gut wie uns! Viel Spaß beim entdecken:)

selamat tinggal Madeleine & Benjamin

 

 

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